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Die Hermann-Hesse-Realschule feiert ihren Namensgeber

Der 135.Geburtstag und der 50.Todestag von Hermann Hesse, dem Namensgeber der Hermann-Hesse-Realschule Schule waren ein guter Anlass, einen Abend dem großen Schriftsteller zu widmen. Sein Leben, wechselhaft, unstet, abenteuerlich und faszinierend – und sein Werk, großartig, in fast alle Sprachen der Welt übersetzt, sollten in den Mittelpunkt des Abends gerückt werden.

Gemeinsam mit ihren Deutschlehrern Magdalena Jakob, Stefan Kuchelmeister und der Referendarin Pamela Haunsberger organisierten und gestalteten die Schüler der Klasse 9a und 9c den Abend. An drei Projekt-Tagen arbeiteten die beiden Klassen interessiert und konzentriert an ihren Präsentations-Beiträgen. Sie informierten sich über Hesses Leben und fassten wichtige Daten in einem Zeitstrahl zusammen. Aber auch das Werk des Schriftstellers wurde beleuchtet – „Unterm Rad“, „Steppenwolf“ und „Das Glasperlenspiel“ wurden den zahlreich erschienenen Eltern, Geschwistern und Lehrern am 11.07.2012 um 19.30 Uhr in der für diesen Abend festlich dekorierten Mensa vorgestellt. Bekannte Hesse-Gedichte, aber auch eigene lyrische Versuche wurden von den Schülern der beiden Klassen vorgetragen.

Selbstverständlich gedachte man auch dem Maler Hesse – wunderschöne Bilder im Hesse-Stil schmücken nun die Aula der Schule. Einblicke in die Literaturreise „Auf den Spuren von Hermann Hesse nach Calw und Maulbronn“ bekamen die Gäste des Abends über eine Power Point Präsentation.

Auch musikalisch wurde etwas geboten – der eingeblendete Song „Born to be wild“ der Rockgruppe „Steppenwolf“, die Hesse in Amerika bekannt gemacht hat, mit einer Bildpräsentation untermalt, und der eingespielte Song der Band „Glasperlenspiel“ sorgten für gute Stimmung. Und als dann Glasperlen in die Mensa kullerten, wussten alle, dass die Moderatoren, die die einzelnen Lebens-und Schaffensphasen Hesses hervorragend angekündigt haben, nun den „weisen“ Hesse mit seinem wohl bekanntesten Werk ankündigen werden: „Das Glasperlenspiel“.

Der Brillenträger Hesse inspirierte die Schüler zu richtigen „Brillen-Kunstwerken“, der Naturliebhaber zu einem „Jahreszeiten-Tisch“ und bekannte Hesse-Sprüche zierten die weißen Wände der Mensa – und so bot es sich an, nach der kleinen, aber feinen Geburtstagsfeier noch gemütlich zusammen zu bleiben und in den ausgestellten Büchern zu schmökern, die Bilder zu betrachten und sich sein am leckeren, von den Schülern organisierten Buffet, zu unterhalten.

Madeleine Weigold & Kathrin Kocher

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