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Individualisierung in der Realschule

Hermann-Hesse-Realschule informiert auf der Bildungsmesse Didacta über individualisierten Unterricht

Bei der diesjährigen Didacta präsentiert das Kultusministerium das gesamte Spektrum der Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Besonders authentische und lebhafte Einblicke in die Schul- und Unterrichtspraxis erhalten die Messebesucher im "Gläsernen Klassenzimmer". Hier zeigen Schulklassen und Lerngruppen wie vielseitig Unterricht, Bildung und Förderung gestaltet werden. Mittendrin: die Hermann-Hesse-Realschule Reutlingen mit ihrem Konzept zum individualisierten Lernen und Unterrichten.
Arbeits-, Übungsplan, Themenprojekte und Lerncoaching gehören zwischenzeitlich zum Schulalltag der Hermann-Hesse-Realschule. Diese besonderen Unterrichtsangebote tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Entwicklungsstandes individuell zu fördern und zu fordern. Denn: Jedes Kind hat andere Stärken, die individuell weiterentwickelt werden können, indem Schüler und Lehrer gemeinsam den Lernprozess gestalten.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste des gläsernen Klassenzimmers beim Gespräch mit den Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule, die praktische Einblicke in die Arbeit mit Arbeits- und Übungsplänen boten. Speziell im Arbeitsplan werden Schüler schrittweise an das selbstgesteuerte Arbeiten herangeführt. Je nach Aufgabe entscheiden sie, wann sie mit wem an welchem Arbeitsplatz wie intensiv und manchmal sogar woran sie arbeiten. Im Übungsplan können sie zudem mit auf den Unterricht abgestimmten Aufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch auf drei Niveaustufen ihre Kompetenzen in besonderem Maß entwickeln. Welche Aufgaben dabei die Lehrkräfte wahrnehmen, demonstrierten die Lehrkräfte Andrej Rempe und Nane Platt-Fingas, die im gläsernen Klassenzimmer die Angebote kompetent begleiteten.
Nebenan hatten die Besucher außerdem die Gelegenheit einem Lerncoachinggespräch beizuwohnen, das Moritz Zeeb, Schüler der Klasse 7b, mit Lehrerin Pamela Haunsberger führte. Bemerkenswert war dabei, wie Schüler selbst ihren Lernweg beschreiben und gemeinsam mit der Lehrkraft über Möglichkeiten für die nächsten Lernschritte ins Gespräch kommen können.
Schulleiter Dr. Matthias Riemer sieht sich gemeinsam mit dem Kollegium der Hermann-Hesse-Realschule darin bestätigt, wenn es darum geht Schüler auf ihrem Lern- und Lebenswegen individuell zu begleiten: „Ich freue mich über das große Interesse und den allgemeinen Zuspruch, den wir heute hier auf der Didacta erfahren, wenn es uns darum geht, das individuelle Lernen unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Damit werden wir nicht nur ihren persönlichen Lernbedürfnissen angemessen gerecht, sondern bereiten sie zudem richtig gut auf das lebenslange Lernen in ihrer persönlichen Zukunft vor.“

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