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Ein Tag für unser Klima - die Klasse 6a auf dem Klimaweg

Ein Schüler der Klasse 6a berichtet:

Heute geht’s zum „Pfad des Klimas“. 7.00 Uhr. „In 55 Minuten treffen wir uns am ZOB“, rief ich und schlüpfte in die Wanderschuhe. Schon war ich aus dem Haus und kletterte 10 Minuten später mit gutem Gefühl aus dem Bus.
An der Biobäckerei Berger standen bereits zwei Leute aus der Klasse. Endlich waren alle versammelt und stiegen in den  400er nach Gammertingen ein. In Engstingen-Haid stiegen wir aus und gingen fast 4 km durch den Wald zur Bärenhöhle. Hier bekamen wir eine Führung. In der Höhle war es angenehm kühl und wir knipsten wie wild Fotos von den Tropfsteinen.
Danach kam unser Tagesleiter und Klimatologe Roland Hummel zu uns. Er stellte sich vor als „Alb-Wetterfrosch“ und zeigte uns verschiedene Gerätschaften, die man zum Wettermessen braucht. Dann wanderten wir wieder los. Unser erster Zwischenhalt war das große Rinnental am Kalkstein in Undingen. Dort gibt es zwei Wetterstationen, die eine misst u.a. die Temperatur. Herr Hummel erklärte uns, dass hier sogar im Sommer Minusgrade messbar sind.
Die zweite Station ist eine vollautomatische „Laser-Sensor-Messanlage“, die die Regenmenge misst. Das Wettertal war übrigens vor einem Jahr – am 2. Juni 2013  - komplett überschwemmt (you-tube- clip: Hochwasser-Sonnenbühl).
Wir nahmen nun Kurs auf eine Grillhütte im Wald, neben dem Sonnenbühler Golfplatz, um Mittagspause zu machen. Nachdem wir alle wieder satt und zufrieden waren, brachen wir zur nächsten Station auf, den Dolinen, bei der Wetterstation „Doline-Weidenwang“. Dolinen sind schlammige Erdlöcher und darunter liegen nicht begehbare Höhlen.
Im Wettbewerb „Stab in den Schlamm drücken“ drückten wir als Klasse den neuen Rekord. Anschließend ging es über Feld und Wiese zu einer sehr kleinen Grotte. Die ist so winzig, dass Schüler in unserem Alter nur 6 Meter weit rein kriechen konnten. Der eine oder andere hat’s ausprobiert.
Zum krönenden Abschluss ging es am Schloss Lichtenstein vorbei und weiter nach Honau zur Echaz-Quelle. Hierfür mussten wir aber erst noch den sehr steilen Albabstieg hinter uns bringen. Belohnt wurden wir schließlich mit eiskaltem, erfrischendem Wasser, in dem wir unsere Füße abkühlen konnten. 20 km Fußweg waren damit geschafft. Mit dem Bus ging es wieder heimwärts.

J.St.

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