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Exkursion Hermann-Hesse-Realschule Klasse 10a und 10c im
Konzentrationslager Natzweiler-Struthof am 13.11.14

Wir trafen uns um 6:30 Uhr an der Schule, aber da der Bus Verspätung hatte, ging es um 7:00 Uhr nach Straßburg.  Um 10:0 Uhr kamen wir wegen dem Stau in Straßburg an. Dort haben wir die Stadt eine gute Stunde lang erkundet. Zum KZ Natzweiler-Struthof brauchten wir eine weitere Stunde. Bei der Ankunft konnten wir das Museum sehen, durften aber erst eine Führung mitmachen. Vor dem KZ Denkmal, einer großen Fackel aus Stein, haben wir uns versammelt. Der Guide führte uns zum Tor, wo die Regeln des KZ´s für die Insassen angebracht waren. Diese wurden ihnen bei ihrer Ankunft auf Deutsch vorgelesen wurden, egal welche Nationalität diese besaßen. Das KZ wurde ursprünglich für 1200 Personen gebaut. Zum Schluss waren es aber 20000. Wie durften die Gefängnisbaracke und Standbunker besichtigen, in denen die Insassen bestraft wurden. Sie mussten auf engstem Raum 3 Tage ohne Nahrung und Toilette ausharren. Die Standbunker waren sehr eng und klein, wir Schüler haben es zu dritt ausprobiert. Es konnte nur einer sitzen, di8e anderen mussten stehen. Vor dem Verbrennungsofenwurden die Menschen an Haken gehängt, bis sie tot waren und dann verbrannt. Als die Alliierten näher rückten, wurden die Insassen zum Teil lebendig in den Ofen geschoben. Der Kamin der Verbrennungsanlage glühte und verbog sich vor Hitze. Neben dem Verbrennungsofen war ein Raum, in dem ein Professor aus Straßburg Experimente an den Gefangenen durchführte z.B. Giftgasversuche und das Abtrennen von Gliedmaßen. Im Lager musste jeder um sein Leben kämpfen. Die Soldaten befahlen auch einem Häftling, einen Mithäftling zu töten. Wenn er das nicht tat, wurde er selbst getötet. Nach der Führung gingen wir in das Museum, wo wir zur Erkundung Aufgaben bekamen. In diesem Museum wurde auch der Alltag der Insassen dargestellt. Vom Aufstehen um 4 Uhr morgens, über die Aufgaben, das lange Stillstehen auf dem Hof, das karge Essen, die Baracken, die Betten, in denen fünf Personen schlafen mussten sowie die Strafen, bis hin zum Erhängen. Es war ein sehr informativer Tag. Jetzt kann man sich besser vorstellen, wie furchtbar der Nationalsozialismus war. Um 20 Uhr waren wir wieder an der Schule.
Tim Harrer 10 c

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