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Menschen verbinden - Europa gestalten

Schüleraustausch der Reutlinger Manna-Specht-Gemeinschaftsschule mit Solnok


Ungarnaustausch vom 28.03.17 – 03.04.2017

Gespannt warteten elf Achtklässler der Minna-Specht-Gemeinschaftsschule am Dienstag, 28.03.17, auf die Ankunft ihrer Austauschpartner aus Szolnok. Diese kamen erschöpft und dennoch aufgeregt nach einer langen Busfahrt abends in Reutlingen an. Dort wurden sie freudig empfangen und gleich in ihre Gastfamilien gebracht. Am nächsten Tag hatten die Austauschüler die Gelegenheit, einen Einblick in die Minna-Specht-GMS zu gewinnen und am Unterricht teilzunehmen. Beim Mittagessen wurden die ungarischen Schüler mit Maultaschen und Kartoffelsalat verwöhnt. Nachmittags standen Teamspiele auf dem Programm, bei denen sowohl die ungarischen als auch die deutschen Schüler ihr Geschick unter Beweis stellten.
Am Donnerstagmorgen folgte der offizielle Empfang im Rathaus mit einer anschließenden Stadtführung durch Reutlingen. Danach genossen die Schüler ihre Freizeit, bevor eine Wanderung auf die Achalm anstand. Von Eningen aus auf die Achalm und zurück über Reutlingen – da kamen einige ins Schwitzen.
Am Freitag fuhren alle zusammen nach Tübingen, wo zunächst im Schloss die Steinzeitausstellung angeschaut wurde. Danach folgten die Workshops. Alle Schüler hatten große Freude daran, eigene Messer herzustellen und ihr Geschick beim Speerschleudern und Bogenschießen unter Beweis zu stellen. Das Highlight war am Nachmittag eine Stocherkahnfahrt, bei der die ungarischen und deutschen Schüler auch mal das „Stochern“ übernehmen durften – dies ist ganz gut gelungen. Abends trafen sich die Schüler – wie schon die Abende zuvor auch – und ließen den Tag ausklingen.
Am Samstag freuten sich alle auf die Fahrt nach Stuttgart. Zuerst ging es in die Höhe auf den Fernsehturm. Von dort aus hatten die Schüler bei bestem Wetter einen schönen Blick über Stuttgart und das Umland, bevor es mit der Stadtbahn in die Innenstadt ging. Dort wurden zunächst die wichtigsten Gebäude der Innenstadt besichtigt. Danach ging es für die Ungarn und Deutschen mit der U-Bahn  ins Milaneo zum Shoppen. Nachdem jeder fündig wurde, fuhren alle zurück nach Reutlingen.
Den Sonntag verbrachten die Ungarn in ihren Gastfamilien. Einige gingen zum Spiel des VFB nach Stuttgart.
Früh am Montagmorgen stand die Heimreise an. Sowohl den Schülern der Minna-Specht-GMS als auch den Schülern aus Szolnok fiel der Abschied schwer. Mit dem Versprechen, dass man sich auf jeden Fall wiedersieht, fuhr der Bus Richtung Ungarn.
Die ungarischen Schüler haben sich sehr wohl gefühlt und einen Einblick in die deutsche Kultur und Lebensweise gewonnen. Auch ihre Fremdsprachenkenntnisse konnten sie anwenden und aufbessern. Sowohl für die Ungarn als auch für die Deutschen war dies ein gelungener Austausch.

Ungarnaustausch vom 1.04.14 – 07.04.2014

Vom 1. - 7. April besuchten zwanzig Schülerinnen und Schüler der II. Rákóczi Ferenc Álta´lános Iskola aus Szolnok ihre Partnerschule in Reutlingen. Der Besuch fand im Rahmen des Schüleraustausches der Hermann-Hesse-Realschule mit der ungarischen Schule statt. Zum ersten Mal begegneten sich dabei die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Ungarn - sie erlebten gemeinsam eine abwechslungsreiches Programm mit vielen persönlichen Begegnungen.

Was die Schülerinnen und Schüler bei diesem Austausch unternahmen und erlebten, zeigt das Online-Tagebuch zum Schüleraustausch:

Dienstag, 1.4.2014 - Herzlich willkommen!

Mit Spannung erwarteten die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule ihre Gastschülerinnen und -schüler aus Reutlingens Partnerstadt Szolnok. Der persönlichen Begegnung vorausgegangen waren Kontakte per E-Mail oder Skype, um sich bereits im Vorfeld des Schüleraustausches näher kennenzulernen.
Erstmalig führt die Hermann-Hesse-Realschule den Austausch mit der Partnerschule in Szolnok durch gemäß dem Motto "Menschen verbinden - Europa gestalten".  

Mittwoch, 2.4.2014 - Empfang und Besuch in der Reutlinger Innenstadt


Beim Empfang im großen Sitzungssaal der Stadt Reutlingen betonte Kulturamtsleiter Dr. Werner Ströbele die große Bedeutung der Städtepartnerschaft im Zusammenhang eines weiter zusammenwachsenden Europas. Schüleraustausche als Schule für Europa unterstützt die Stadt Reutlingen sehr gerne, bringen doch die persönlichen Begegnungen und das Miteinander die Schülerinnen und Schüler näher zusammen.
Für den ersten Schüleraustausch der Hermann-Hesse-Realschule mit der Partnerschule in Szolnok wünschte Dr. Werner Ströbele einen guten und besonders erfolgreichen Verlauf, der die Grundlage für eine dauerhafte Partnerschaft der beteiligten Schulen bilden wird.
Beim Empfang lernten die Gastschülerinnen und -schüler gleich die typisch schwäbischen Brezeln kennen, die allen auch richtig gut schmeckten.


Im Anschluss an den Empfang im Rathaus konnten die Schülerinnen und Schüler die Stadt Reutlingen näher kennenlernen. Bei den Stadtführungen und der anschließenden Stadt-Rallye erfuhren auch die Reutlinger Schülerinnen und Schüler manche Neuigkeit über ihre Stadt. Besonders spektakulär war natürlich der Gang durch die engste Straße in Reutlingen, die mit ihrer Breite von 31 cm zugleich als die engste Straße der Welt gilt.


Selbst aktiv wurden die Schülerinnen und Schüler beim Besuch des Spendhauses, wo sie neben einer Führung durch die Werke von HAP Grieshaber selbst eigene Druckwerke an der historischen Druckerpresse herstellen konnten.


Eher für das leibliche Wohl sorgte dann die Vollkornbäckerei Berger, die neben einer Führung durch die Backstube den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bot, selber zu backen. Dabei lernten die Gäste aus Ungarn auch ganz praktisch die Zubereitung des schwäbischen Nationalgebäcks - die Brezel - kennen. Guten Appetit!

Donnerstag, 3. April 2014 - Schule, Schule, Schule, ...


Gerne zeigten die Hesse-Schüler ihren Gästen aus Szolnok die Hermann-Hesse-Realschule. Bei der Erkundung im Schulgebäude sowie der Möglichkeit, Informationen auf der schuleigenen Homepage zu recherchieren, erfuhren sie vieles, was den Schulalltag an einer deutschen Schule ausmacht. Anschließend wurde beim Schulbesuch gemeinsam am Projekthema Europa gearbeitet. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen in ihrem Lebensalltag auseinander oder erkundeten wichtige europäische Besonderheiten. Eine Gruppe erstellte einen kleinen Sprachkurs für Touristen, die in Ungarn Urlaub machen. Andere verglichen die Musik-, Film und Sportangebote, die von den Jugendlichen aus beiden Ländern gerne wahrgenommen werden. Kochrezepte wurden ausgetauscht. Europäische Währungen oder der Eiffelturm als bekannteste europäische Sehenswürdigkeit durften bei dem gemeinsamen Blick auf Europa ebenfalls nicht fehlen.
Am Nachmittag erlebten die Schülerinnen und Schüler gemeinsamen Sportunterricht. Da alle Jugendlichen gerne Sport treiben, fand dieses Angebot natürlich großen Anklang.  

Freitag, 4. April 2014 - Stuttgart und mehr ...


Am Freitag besuchten die Schülerinnen und Schüler die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Im Vordergrund stand dabei eine Besichtigung des Daimler-Benz-Museums, das allen wichtige Einblicke in die Automobilgeschichte und vor allem die Erfindung des Automobils bot. Darüber hinaus erlaubte das Museum einen anschaulichen Gang durch die allgemeine Geschichte und die Bedeutung  der verschiedenen Kraftfahrzeuge für Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur.

Im Anschluss an den Museumsbesuch erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stuttgarter Innenstadt. Beim Stadtspiel mussten verschiedene Orte der Innenstadt aufgesucht und Rätselaufgaben gemeinsam gelöst werden. Im Rathaus ging es dabei z.B. um die Frage, welche Städte eine Partnerschaft mit Stuttgart haben.

Abgerundet wurde der Besuch mit einer Fahrt mit der berühmten Zahnradbahn - kurz Zacke genannt - welche den Stuttgarter Kessel mit dem Stadtbezirk Degerloch verbindet. Bei der Fahrt  genossen alle Schülerinnen und Schüler den sehr eindrucksvollen Blick auf die Stadt und ihr Wahrzeichen, den Stuttgarter Fernsehturm. 

Samstag, 5. April 2014 - Tübingen und mehr ...


Heute ging es zunächst nach Tübingen, wo die Schülerinnen und Schüler eine sehr interessante Führung im Tübinger Schloßmuseum erwartete. Beim Gang durch die Menschheitsgeschichte seit ca. 40.000 v.Chr. begegneten ihnen überaus imposante Zeugnisse und Funde der Vor- und Frühgeschichte sowie der Antike.


Das Tübinger Museum beherbergt u.a. die weltweit ältesten Kunststücke, die von Menschenhand geschaffen wurden - ein Pferd und ein Mammut gefertigt aus Stoßzähnen.


Nach einer kleinen Shoppingtour in Tübingens Fußgängerzone gingen alle an Bord der bereitstehenden Stocherkähne. Für die Gäste aus Ungarn eine kleine Sensation - ist doch diese Art der Stocherkahnfahrt ebenfalls nahezu einmalig. Besonders begeistert waren die Schüler, die selbst einmal das Kommando übernehmen und den Stocherkahn lenken durften.


Nach der Fahrt auf die schwäbische Alb und einem imposanten Blick auf das Schloß Lichtenstein, ging es zu Fuß zur Nebelhöhle in Genkingen. Die 380 Meter lange Tropfsteinhöhle bietet faszinierende Blicke auf Tropfsteingebilde. Besonders bekannt ist die Höhle, weil sie dem vertriebenen Fürst Herzog Ulrich von Württemberg als Unterschlupf und Versteck diente. Der Abstieg, der Gang durch die etwas bizarre Unterwelt und der anschließende Aufstieg waren natürlich ein kleines Abenteuer für die ganze Gruppe.

Sonntag, 6. April 2014 - Wir feiern heut' ein Fest ...

Zum Abschluss des knapp einwöchigen Besuches der Schülerinnen und Schüler aus Szolnok fand ein Abschlussfest in der Mensa der Hermann-Hesse-Realschule statt. Mit einem reichhaltigen Büffet, eindrucksvollen Fotos, einem Rätselspiel und einer gemeinsamen Runde Mutscheln wurde der Besuch in einer schönen Atmosphäre abgerundet. Alle anwesenden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte freuten sich über den gelungenen Austausch, der im September mit dem Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule in Ungarn fortgesetzt wird.

Montag, 7. April 2014 - Auf Wiedersehen!

Am Montagmorgen hieß es bereits um 5.00 Uhr Abschied nehmen. Mit Blick auf eine erlebnisreiche Woche und einen gut gestalteten Schüleraustausch verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte herzlich voneinander. Alle freuen sich auf das Wiedersehen im September in Szolnok.

Gegenbesuch der deutschen Schüler in Ungarn vom 23.09. – 20.09.2014

Dienstag, 23.09.2014:

Flughafen Stuttgart: Geplanter Abflug mit German Wings war 10.25 Uhr.

Wir befanden uns bereits gegen 8 Uhr in Echterdingen, checkten ein  - alles problemlos.

Zur Boardingzeit um 10 Uhr erfuhren wir, dass unser Flieger erst um 12.20 Uhr starten würde. Das hieß, 2 Stunden auf unbequemen Sitzen verbringen und warten, warten,

warten … Dann um 12.20 Uhr traten wir unsere Reise an. Nach einem problemlosen, gegen Schluss recht holprigen Flug bei bewölktem Wetter, landeten wir in Budapest – wohlbehalten, aber hungrig und durstig. Wir wurden schon von den beiden ungarischen Lehrerinnen mit einem Reisebus erwartet.

Dort machten wir uns sofort, noch während der Fahrt nach Gödöllö in der Nähe von Budapest, über die Schnitzelwecken her.

Gegen 15.30 Uhr deutsche Führung in Schloss Gödöllö: Imposantes Barockschloss, Lieblingswohnsitz der österreichischen Kaiserin und ungarischen Königin Elisabeth, „Sisi“, einer bemerkenswerten Frau, die für ihre Zeit sehr emanzipiert war, jedoch auch von vielen schweren Schicksalsschlägen heimgesucht wurde.

Weiterfahrt nach Szolnok, endlich Ankunft um 19.15 Uhr an der II. Rákóczi Ferenc Általános Iskola, wo uns bereits die Gasteltern mit ihren Kindern sowie der Schulleiter András Töreki und zwei  weitere Deutschlehrerinnen erwarteten.

 Mittwoch, 24.09.2014

     

Ab 9.30 Uhr Spaziergang durch Szolnok bei schönem Sonnenschein: Rathausplatz mit Springbrunnen und Bronzestatuen, schönem Blumenschmuck. Weiter zur neuen Fußgängerbrücke über die Theis, der längsten Fußgängerbrücke Mitteleuropas, dann zur Thermalquelle, an der einige Personen gerade dabei waren, das Heilwasser in Kanistern abzufüllen.

 

deen meisten von uns schmeckte das Wasser jedoch nicht so gut.  Entlang der Kastanienallee am Fluss gelangten wir zur Straßenbrücke, die mit einem Relief, das den Salz- und Holzhandel zeigt, der Szolnok zu einer bedeutenden Stadt gemacht hat, verziert ist. Vorbei an einem Ruderverein und der Mündung des Flusses Zagyva in die Theis gingen wir bis zu einer kleinen Parkanlage, wo der Grenzverlauf Ungarns und seine Flüsse durch Findlingssteine dargestellt ist. Auf dem Rückweg bewunderten wir den Rosengarten einschließlich seiner Skulpturen und gelangten - vorbei am neu gestalteten Theater - wieder zum Rathaus.

11 Uhr: Empfang im historischen Sitzungssaal mit dem Vizebürgermeister Istvan Szabo, dem Schulleiter einschließlich Fernsehteam sowie weiteren Presseleuten. Ein kurzweiliger Film zeigte uns Szolnok von seinen verschiedensten Seiten: Geschichte, Industrie, Wirtschaft, Kultur, Schule und Freizeit.

Unsere Freizeit verbrachten wir mit unseren ungarischen Partnern in der Stadt, bevor es um 14 Uhr mit dem Bus zur nahegelegenen Waldschule ging, wo wir Interessantes über einheimische, aber auch fremdländische Tiere erfuhren: Esel, Lama, Pony, Hirsch, Nasenbär, Wildschein, Meerschweinchen, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Sumpfschildkröten, …  Den Abschluss bildete eine Kutschfahrt.

Um 17.30 Uhr ging es zurück nach Szolnok in die Gastfamilien.

 Donnerstag, 25.09.2014

  

Am Donnerstag fuhren wir bereits um 8 Uhr mit dem Bus nach Budapest. Viele Sehenswürdigkeiten konnten wir leider  nur vom Bus aus bestaunen, da die Stadt viel zu groß ist und wir auch leider nicht genug Zeit hatten, um noch mehr von dieser schönen Stadt zu sehen.

Um 11.30 Uhr nahmen wir an einer deutschen Führung im Parlament teil, das am Ufer der Donau im Stadtteil Pest liegt. Nach den strengen Sicherheitskontrollen konnten wir einen Blick in die vielen mit Wandgemälden ausgeschmückten Gänge, den historischen, reich verzierten Sitzungssaal und den Kuppelsaal des Gebäudes werfen. Dieser ist wie das gesamte Gebäude sehr aufwändig gestaltet - mit vielen Statuen und Goldverzierungen und in der Mitte in einer Glasvitrine der wertvollen Krone. Insgesamt wurden ca. 40 kg Gold für die Gestaltung des Parlaments verwendet. Das Gebäude ist mit 96 m Höhe das höchste Budapests.

Mit dem Bus fuhren wir auf die andere Seite der Stadt in den hügeligen Teil Buda mit dem Burgviertel. Hier besuchten wir das Landesarchiv und konnten sehen, wie dort wertvolle alte Bücher und Dokumente gelagert, archiviert und auch restauriert werden.

Später konnten wir die nahegelegene Matthiaskirche, in der Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Josef von Österreich 1867 gekrönt wurden, sehen und von dort auch den Blick auf die Donau und den jenseits der Donau gelegenen Teil Pest genießen.

Den Abschluss unseres Besuches in Budapest bildete ein Besuch im großen Einkaufszentrum „Westend“ im Westen von Budapest, wo wir eine Stunde lang nach Herzenslust einkaufen konnten.

Dann fuhren wir mit unserem Reisebus zurück nach Szolnok, wo wir erst um ca. 20.30 Uhr ankamen.

Freitag, 26.09.2014

Am Freitag wurde in der Schule der sogenannte Rákóczi-Tag gefeiert. Alle Klassen der Schule versammelten sich um 8 Uhr auf dem Hof, wo die Polizei einen Fahrradgeschicklichkeits-Parcours aufgebaut hatte. Wir als deutsche Gäste wurden den ungarischen Schülern vorgestellt.

Jede Klasse der Schule brachte ihren Schlachtruf zu Gehör und es herrschte eine gute und fröhliche Stimmung. Während die Grundschüler im Schulgebäude spielten, machten sich die älteren, einschließlich uns, auf zur Sporthalle, unterwegs hatte man bestimmte Spiele und Hindernisse zu bewältigen, z.B. Eierwerfen, Kastaniensammeln, Tauziehen, Wissensfragen beantworten u.Ä.

Den Höhepunkt des Tages bildeten die ungarisch-deutschen Fußballspiele, bei denen sowohl unsere Mädchen, als auch die Jungen gewannen (1:0 bzw. 3:1).

Zurück an der Schule gab es in der Mensa Mittagessen.

Am Abend fand in der Turnhalle der Schule ab 17 Uhr eine Disco statt.  Beendet wurde der Tag mit einem großen Lagerfeuer auf dem Schulhof.

 Samstag, 27.09.2014

Früh morgens fuhren wir mit dem Bus nach Eger, im Norden Ungarns im Matrágebirge, einer Bergkette, die zu den Ausläufern der Karpaten zählt.

Dort besichtigten wir die imposante Burg, die ursprünglich um das Jahr 1000 von König

Stephan I. als Kirchenbau begonnen, aber mit der Zeit als Burganlage weiter ausgebaut wurde. Im Inneren der Burg sind Waffen, wie z.B. Kanonen und weitere Feuerwaffen zu bestaunen. Unsere Burgführerin brachte sie tatsächlich zum Knallen und Schießen. Der Ausblick auf die Umgebung von den Wehrmauern der Burg ist ebenfalls sehenswert.

Im Jahre 1552 gelang es einem kleinen Heer (weniger als 2100 Soldaten) die Burg gegen  eine riesige türkische Übermacht (ca. 42000 Soldaten) zu verteidigen.

Im Inneren des Gemäuers konnten die Verteidiger übrigens feststellen, wenn die Belagerer einen Tunnel in den Fels schlugen: Sie legten eine Kriegstrommel auf den Boden und auf deren Haut trockene Erbsen – die bei der kleinsten Erschütterung zu tanzen begannen.

Das Zentrum der Stadt bildet der lange und breite Dobó-Platz unterhalb der Burg, auf dem an diesem Tag ein Fest („Ich liebe Ungarn“) stattfand – das an diesem Tag in ganz Ungarn gefeiert wurde.

Weiter mit dem Bus ins Mittelgebirge nach Szilvásvárad.

Dort wanderten wir durch das Szalajka-Tal an Forellenteichen vorbei bis zu dem so genannten Schleier-Wasserfall. Das glitzernde Quellwasser fließt mehr, als dass es fällt, durch unzählige breite, aber niedrige Stufen immer weiter hinab. Den besten Blick auf das Naturschauspiel hat man von einer Brücke, die das Flüsschen unterhalb des Wasserfalls überquert.

Lange Rückfahrt mit dem Bus, sodass wir erst spät am Abend in Szolnok ankamen.

Sonntag, 28.09.2014

An diesem Tag verbrachten wir unsere Zeit mit den Gastfamilien, die für diesen Tag alle kleine Ausflüge geplant hatten. So lernten einige Schüler die Puszta kennen, andere besuchten einen Zoo oder einen Adventure Park und hatten Gelegenheit zu klettern.                

Montag, den 29.09.2014

Heute hieß es früh aufstehen, da wir schon um 5 Uhr an der Schule sein mussten, um mit unserem Reisebus die Rückfahrt nach Deutschland anzutreten. Schon vor 7 Uhr erreichten wir den Flughafen in Budapest und hatten so genügend Zeit, um einzuchecken, noch die restlichen Forint auszugeben und dann pünktlich um 8.45 Uhr mit German Wings zurück nach Stuttgart zu fliegen - diesmal mit ausgezeichneter Sicht auf die Berge unter uns. Pünktlich um 10.10 Uhr kamen wir in Stuttgart an, nahmen unser Gepäck in Empfang und freuten uns darauf, nach einer erlebnisreichen Fahrt endlich die schon auf uns wartenden Eltern zu begrüßen.

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